Digital Signage Wiki

APPDie Abkürzung App kommt von dem englischen Wort Application, also eine Anwendung/Anwendungssoftware. Unter Apps sind Webanwendungen für Smartphones zu verstehen. Bekannt wurden Apps über das Apple-iPhone und werden nun auch für andere Smartphones wie Blackberry u.w. genutzt.
AußenwerbungUnter Außenwerbung ist Werbung in öffentlichem Raum zu verstehen. Medien der Außenwerbung sind in der digitalen Außenwerbung neben Schaufenster-TV auch Infoscreens, der Ströer Outdoor Channel, Ad Walks, Taxi-TV u.w. Zur klassischen Außenwerbung zählen u.a. CLP (City Light Poster), Litfasssäulen, Ganzstellen, Allgemeinstellen, 18/1 u.w.
BluetoothBluetooth ist ein Industriestandard für Funktechnologie über kurze Strecken von bis zu 10 Meter. Diese Distanz kann durch einen Einsatz von Verstärkern deutlich erhöht werden (bis zu 100 Meter). Bluetooth wird in der Werbung für die Übertragung von weitergehenden Inhalten wie z.B. Apps verwendet. Der Kunde erhält, wenn eine Bluetooth Schnittstelle an einem Gerät wie z.B. Smartphone o.ö. aktiviert ist, eine Information über den ihm angebotenen Inhalte und kann diesen per einfachem Klick auf sein Gerät laden.
Breitband InternetAls ‚Breitband’ werden grundsätzlich Infrastrukturen mit hohen Übertragungsgeschwindigkeiten bezeichnet, die im Gegensatz zu schmalbandigen Angeboten einen schnelleren Zugriff auf das Internet bieten. Ein Internetzugang ist breitbandig, wenn der Nutzer die Möglichkeit hat, im Downstream bewegte Bilder in der Qualität des herkömmlichen Fernsehens zu sehen, die er über einen Rückkanal angefordert hat, wozu aus heutiger Sicht eine Mindestübertragungsrate von 2 Mbit/s sinnvolle Voraussetzung ist.
Brutto-ReichweiteNähere Erläuterungen finden Sie unter Reichweite.
ClientClient ist die Bezeichnung für den PC im oder am Bildschirm, der die Programminhalte speichert und abspielt.
CMS
Content Management System
Ein Content-Management-System (kurz: CMS, übersetzt: Inhaltsverwaltungssystem) ist ein System zur gemeinschaftlichen Erstellung, Bearbeitung und Organisation von Content.
ContentContent, als der Inhalt, hat in Bezug auf Digital Signage Systeme und Digitale Außenwerbung eine hohe Bedeutung. Der Content entscheidet maßgeblich über den Erfolg oder Misserfolg der Kommunikation. Neben guter Gestaltung ist die zu kommunizierende Botschaft auf das Medium, die Länge und Art der Einblendung auszurichten.
DekadeEin Kalenderjahr wird in 34 Dekaden eingeteilt, die abwechselnd 10 oder 11 Tage lang sind.
Digitales SchaufensterUnter einem Digitalen Schaufenster ist die Auslage eines Einzelhändlers oder ein vergleichbares Schaufenster anderer Branchen zu verstehen, in das digitale Medien integriert sind. Die Installation eines Bildschirms oder der Einsatz von Großflächenprojektoren sind die meist gewählte Technologie für diesen Bereich. Das Digitale Schaufenster ermöglicht es, wesentlich wirksamer als eine herkömmliche Dekoration, das Schaufenster zum Passantenstopper zu machen. Die Aufmerksamkeit steigt Studien und Befragungen zur Folge deutlich.
Digital SignageDer Begriff Digital Signage hat als Ursprung die direkte Übersetzung "Digitale Beschilderung". Unter Digital Signage versteht man heute vernetzte Informationssysteme, deren multimedialen Inhalte entweder programmgesteuert oder manuell zusammengestellt werden können. Dafür notwendig ist eine Kombination von Präsentationstechnik (Großbildprojektoren, Bildschirme u.w.), Playout-Hardware (PC-Systeme, die extern oder in den Bildschirm integriert sein können), Netzwerkanbindung (z.B. Breitband-Internet) sowie Software für Playout, Content Management und Netzwerk-Management.
DooH
Digital-Out-of-Home/Digitale Außenwerbung
DooH (Digital out of Home) ist die englische Bezeichnung für Digitale Außenwerbung. Diese meint Werbung, die über digitale Werbeträger (meist Bildschirme, LED-Displays, Großbildprojektoren u.w.) einem großen Publikum außerhalb geschlossener Räume zugänglich gemacht wird. In den meisten Fällen an öffentlichen Orten und Straßen.
Externer PlayerEin beliebiger PC wird gesondert zu dem Bildschirm oder anderer Präsentationstechnik montiert und dann über Kabel mit dem Bildschirm verbunden.
FAM
Fachverband Ambient Media e.V.
Der Fachverband Ambient Media e.V. ist das wichtigste Ambient Media Netzwerk in Deutschland.
FAW
Fachverband Außenwerbung e.V.
Seit 1963 ist der Fachverband Aussenwerbung e.V. (FAW) die Spitzenorganisation für Anbieter von Out-of-Home-Medien in Deutschland. Unter seinem Dach bündeln die Mitgliedsunternehmen übergreifende Interessen in wirtschaftlichen, technischen und rechtlichen Fragen, bei Mediaforschung, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sowie bei der Zusammenarbeit mit der internationalen Out-of-Home-Branche. Die CityUp GmbH & Co. KG ist Mitglied im FAW.
Flash AnimationUnter einer Flash-Animation sind multimediale, interaktive Inhalte zu verstehen die mit der Software Adobe Flash produziert werden. Flash Anmiationen bieten die Möglichkeit bewegte Bilder, ohne aufwändige Dreharbeiten eines herkömmlichen Films, für z.B. Digitale Außenwerbung zu erstellen und somit die Aufmerksamkeit für die eigene Botschaft zu erhöhen.
FrequenzatlasDer Frequenzatlas bietet die Möglichkeitm, Daten über Verkehrsfrequenzen (PKW, Fußgänger und ÖPNV) abzurufen. Er wurde in Zusammenarbeit mit dem FAW und dem Fraunhofer Institut IAIS entwickelt. Die CityUp GmbH & Co. KG erhebt im Auftrag des FAW Daten für den Frequenzatlas.
G-WertDer G-Wert wurde von der GfK Gruppe, einem Marktforschungsunternehmen, entwickelt und ist in der Außenwerbung eine Kennzahl für die Aufmerksamkeitswerte bei Werbemitteln. Bewertet werden u.a. : die Dauer der Kontaktchancen, der Ablenkungsgrad, die Lichtverhältnisse, Sichthindernisse und der Aufstellwinkel des Werbeträgers zum Verkehr.
Instore-TVInstore-TV beschreibt den Einsatz von Digital Signage Lösungen innerhalb eines geschlossenen Raums. Ursprünglich wurde der Begriff ausschließlich für den Einsatz solches Systeme innerhalb von Geschäften/Ladenlokalen verwendet.
Integrierter PlayerIm Bildschirm fest verbauter PC, bzw. ein PC der über einen Einschub mit dem Bildschirm verbunden ist.
KiosksystemKiosksysteme sind komplette Digital Signage Installationen, die vorwiegend im öffentlichen Raum installiert sind und zur Übermittlung von Informationen dienen.
MediaagenturMediaagenturen sind beratend für Unternehmen tätig. Sie beraten über die Planung und den Einsatz von Werbeetats in Massenmedien. Als spezialisierter Dienstleister in der Werbebranche erstellen sie Mediapläne, geben somit Empfehlungen über den Einsatz des entsprechenden Werbeetats, bzw. sprechen Empfehlungen über die Höhe des Etats anhand der Zielvorgaben aus.
MediamixDer Mediamix beschreibt die Mischung der verschiedenen Werbemedien wie TV, Hörfunk, Print, Außenwerbung und Ambient Medien.
Mediaplan
Mediastreuplan
Der Mediaplan, auch Mediastreuplan, ist die Übersicht der von der Mediaagentur empfohlenen und vom Unternehmen genehmigten Werbemedien. Er enthält die zu nutzenden Werbeträger und den zeitlichen Einsatz dieser. Als Kernstück der Werbekampagne hat er zum Ziel, die Streuung der einzelnen Werbemittel, deren zeitlichen Einsatz unter Brücksichtigung der Zielgruppe festzulegen und zu kontrollieren.
Netto-ReichweiteNähere Erläuterungen finden Sie unter Reichweite.
Out-of-Home MediaOut-of-Home-Media ist die englische Bezeichnung für Außenwerbung.
Outdoor-TVOutdoor-TV beschreibt den Einsatz von Digital Signage Lösungen im Außenbetrieb. Solche Lösungen müssen besonderen Gegebenheiten wie Sonneneinstrahlung, besonders hohen und niedrigen Außentemperaturen, Vandalismus, Niederschlag u.w. entsprechen. Meist kommen hier besondere Steleln mit integrierten Heizungen, Lüftern u.v.m. zum Einsatz.
OVAB
Out-of-Home Video Advertising Bureau Europe
OVAB Europe ist die neutrale und unabhängige Vereinigung zur Interessens-Repräsentation der europäischen Digital-Out-of-Home Industrie.
POI
Point of Interest
Points of Interest sind Anlaufstellen, die für viele Menschen von hohem Interesse sind (z.B. touristische Ziele, Freizeitangebote, etc.).
POS
Point of Sale
Der Point of Sale beschreibt aus Sicht des Konsumenten den Ort des Einkaufens, aus Sicht des Anbieters den Ort des Verkaufens, die Verkaufsstelle.
QR CodeQR steht für "Quick Response", also "Schnelle Antwort". Der QR Code ist ein zweidimensionaler Code und wurde in Japan für die Markierung von Logistik-Gütern entwickelt. Er besteht aus einer quadratischen Matrik aus schwarzen und weißen Punkten, die Markierung in allen vier Ecken gibt die Orientierung vor. Fast alle Mobiltelefone, Smartphone uns PDAs sind mit einer Dekodierungssoftware ausgerüstet und können über eine Kamera QR-Codes aufnehmen. Hierzu sagt man "Mobile Tagging". Dies ermöglicht, ohne lästiges abtippen, Informationen wie Adressdaten oder auch URLs auf das Endgerät zu bringen. In der Werbung wird die Nutzung von QR-Codes immer populärer, hiermit können Apps u.v.m. direkt zum Konsumenten gebracht werden.
RedaktionssoftwareNähere Erläuterungen finden Sie unter CMS.
ReichweiteAnhand der Reichweite wird die Anzahl der Kontakte in den Medien gemessen. Hierbei unterscheidet man in Brutto-Reichweite, das ist die mit einem Werbemittel oder Werbeträger erzielten Kontakte und Netto-Reichweite, die Anzahl der erreichten Personen. Daneben spricht man noch von der Werbeträger-Reichweite, dies bezeichnet die durch einen Werbeträger erzielten Kontakte und von der Werbemittel-Reichweite, die sich auf die durch das Werbemittel erreichten Kontakte bezieht.
Reichweiten-Messung
Frequenzmessungen
Reichweiten-Messungen beschreiben allgemein die Erhebung der Reichweite zur Messung des Werbeerfolgs. Hierbei können mit verschienden Verfahren unterschiedliche Reichweiten erhoben werden (s. auch Erläuterungen bei Reichweite). Eine mögliche Erhebung in der Außenwerbung ist die Frequenzmessung von Passanten. Dies beschreibt die Zählung der am Werbeträger (in Sichtweite) vorbei laufenden Passanten. Es kann aber auch PKW und ÖPNV enthalten. Eine solche Messung kann über verschiedene Mittel erfolgen: Digitale Frequenzmessungen, wie sie u.a. von verschiedenen Fraunhofer Instituten angeboten werden. Aber auch manuelle Zählungen, diese werden meist durch digitale Geräte unterstützt, wie z.B. GPS-Geräte die vom FAW für die Zählungen des Frequenzatlas eingesetzt werden.
RSS FeedRSS bedeutet Really Simple Syndictaion und ist ein Plattform-unabhängiges auf XML basierendes Format. Dies ist entwickelt um Nachrichten und andere Web-Inhalte auszutauschen. Hiermit können in Bezug auf Digital Signage Lösungen Inhalte automatisiert auf den Bildschirmen eingespielt werden. Dies wird insbesondere zum Transfer von Nachrichten und anderen Inhalten verwendet, die in Echtzeit verfügbar sein sollen.
Schaufenster-TVSchaufenster-TV ist ein Digital-Out-of-Home-Medium: Hochauflösende Flachbildschirme in Schaufenstern hochfrequentierter Einkaufsstraßen und Fußgängerzonen installiert. Die Ausrichtung nach außen, macht es zu einem Medium der Außenwerbung.
SpezialmittlerSpezialmittler oder auch Spezialagenturen genannt, sind Mittler zur Planung und Buchung von Außenwerbungs-Kampagnen. Sie sind Dienstleister und Partner von Mediaagenturen, Kommunikationsagenturen und Unternehmen.
Taxi-TVTaxi-TV ist ein in den Kopfstützen-Rückseiten von Taxen integriertes Display, auf dem ein Werbe- und Informationsystem gezeigt wird.
TKP
Tausender-Kontakt-Preis
Der Tausender-Kontakt-Preis bezeichnet die Kosten pro eintausend Kontakte eines Werbemediums. Wird von der Brutto-Reichweite (auch Mehrfachkontakte einer Person mitgerechnet) eines Mediums ausgegangen, so errechnet sich der TKP folgendermaßen: Preis der Schaltung : Bruttoreichweite * 1000
UMTSUMTS (Universal Mobile Telecommunications System) ist ein Mobilfunkstandard der dritten Generation (3G). UMTS-Dienste werden zu Breitband-Internet-Zugängen gezählt, da sie mit ihrer Übertragungsgeschwindigkeit eine ähnliche Qualität wie z.B. DSL-Anschlüsse erlauben.
VerkehrsmittelwerbungDie Verkehrsmittelwerbung ist eine besondere Form der Werbung, die einerseits Werbung außen an Verkehrsmitteln und anderseits Innenraumwerbung unterscheidet.
Werbemittel-ReichweiteNähere Erläuterungen finden Sie unter Reichweite.
Werbeträger-ReichweiteNähere Erläuterungen finden Sie unter Reichweite.

Ihr Ansprechpartner

Anne Nölling

Anne Nölling
Tel.: +49 (0)228 - 886403-42
Fax: +49 (0)228 - 886403-80
infoklammeraffecityup.de

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